• Ronald Pohle

    Handwerker und Abgeordneter
  • Eine gute Wahl

    für alle Brennpunkte!
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Die Stadtverwaltung hatte das Bürgerforum initiiert, bei dem es um aktuelle Sicherheitsfragen, wie die Ursachen jüngster Konflikte in Plagwitz und Lindenau, aber auch um Ursachen und Folgen von Gentrifizierungsprozessen ging. Die zweistündige Debatte verfolgten mehr als 100 Besucher. Fachlichen Input erhielt die Diskussion durch Beiträge Prof. Rinks von der HTWK Leipzig und des Polizeipräsidenten Bernd Merbitz.
Ronald Pohle rückte den Begriff des Respekts ins Zentrum der Diskussion, „Einerseits Respekt vor dem Eigentum anderer Leute, aber auch Respekt vor der sozialen Verantwortung, die sich auch durch das Eigentum ergibt.“ Farbschmierereien generell und vor allem an denkmalgeschützte Gebäuden oder eben erst sanierte Bauten finde er sehr bedauerlich. Mit dem Thema  des Respekts wusste er Brücken zu bauen. Klar grenzte er sich jedoch gegen grüne Meinungsäußerungen ab, die seiner Meinung nach unter dem Deckmantel grenzenloser Selbstverwirklichung  Einzelner bzw. Kleiner Gruppen nicht zum respektvollen Umgang miteinander, sondern zu uneingeschränkter Beliebigkeit führen.
Mit Blick auf die unverkennbaren Tendenzen der Gentrifizierung in Leipzig sprach er darüber, dass er selbst 1993 Opfer des Sanierungsbooms wurde – das war für ihn ein wichtiger Grund, in die Politik zu gehen. Er berichtete auch darüber, dass Verdrängung aus bezahlbarem Wohnraum auch am Rabet im Leipziger Osten aktuell ist. Hier versuchen Finanzinvestoren die Bewohner zu vertreiben.  Der Diskussionsabend gestaltete sich als konstruktiver Meinungsaustausch, bei dem die Politiker aller fünf im sächsischen Landtag vertretenen Parteien ihre Sicht auf die aktuellen Probleme vertraten und doch lösungsorientiert debattierten.