Paunsdorf giedert sich aus städtebaulicher Sicht in zwei Hauptbereiche, das von der Großplattensiedlung domierte Neu-Paunsdorf und das alte Paunsdorf entlang der Riesaer Straße, mit ganz eigenen Cancen und Problemen.

Neu-Paunsdorf ist unabhängig von bauästhetischen Betrachtungen ein in sich gut funktionierendes Stadtviertel - verkehrsgünstig gelegen, an den ÖPNV gut angebunden, mit einer umfassenden Infrastruktur, von der Nähe des Paunsdorf-Centers, einschließlich der es umgebenden Sport- und Freizeiteinrichtungen, profitierend.

Im Wohngebiet leisten der Jugendclub "Crazy", für desssen Fortbestehen sich Ronald Pohle wiederholt einsetzte und "Die Brücke" wichtige Arbeit. Im Jugend- und Altenhilfeverein und im Bürgerverein Paunsdorf engagieren sich Bewohner für ihr Umfeld, aktiv unterstützt durch die Wohnungsbaugesellschaft "Kontakt". Schulen aller Stufen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Einkaufs- und Gesundheitseinrichtungen und eine Stadtteilbibliothek machen das Viertel lebenswert. Die Anlage des "Grünen Bogens" mit Stadtteilpark erhöht die Wohn und Freizeitqualität. Dem Paunsdorfer Wäldchen dagegen täte ein wenig mehr pflegerische und gestalterische Aufmerksamkeit gut. Als gastronomischer Tipp sei das Restaurant "Paunsdorfer Gartenlaube" empfohlen, dass Dank der Qualität der Küche und angemessener Preise einen guten Ruf über Wohngebietsgrenzen hinweg genießt. Das Jahr 2012 wird für die Neu-Paunsdorfer ganz unter dem 25-jährigen Jubiläum der Großplattensiedlung stehen, dem man sich hier selbstbewusst stellen.

Von der Stadtplanung hingegen vergessen wirkt Alt-Paunsdorf. Industriebrachen bestimmen weite Teile der Riesaer Straße. Die Einkaufsmöglichkeiten und Versorgungseinrichtungen dünnen zusehends aus. Bebauungspläne erweisen sich als Bauverhinderungspläne und die mit dem Bau des City-Tunnels verbundene Neuordnung des S-Bahn-Netzes schneidet Paunsdorf, wie den gesamten Leipziger Osten, vom Regionalverkehr ab.

Mut macht, dass engagierte Eltern, seit Jahren auch unterstützt durch Ronald Pohle, die Schließung der 24. Grundschule kürzlich verhindern konnten. In der Döllingstraße zeigen die "Aktiven Senioren", dass Alter nicht automatisch Stillstand bedeutet. Die Gemeinde der kleinen Genezareth-Kirche praktiziert ein ein aktives Gemeindeleben. Seit kurzer Zeit lädt die rekonstruierte Orgel wieder zur Kirchenmusik ein. Für sportliche Aktivität steht der SV "Fortuna", den Ronald Pohle mit dem Aufbau einer Torwand unterstützte.

Altpaunsdorf hat Qualitäten, die von Verwaltung und Kommunalpolitik ernst genommen werden wollen. Die große Beteiligung der Bewohner an Ronald Pohles Veranstaltungen zu Sicherheitsfragen oder zur Verkehrssituation in der Riesaer Straße und an der Paunsdorfer Allee zeigten, dass hier bürgerschaftliches Engegement viel zu wenig in Stadtentwicklungsprozesse einbezogen wird.

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