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Welche Zukunft hat das sächsische Handwerk überhaupt noch? Diese Frage beschäftigte die Schüler Union in Dresden und deshalb luden sie mich zur Diskussionsrunde ein. Wir sprachen insbesondere über den akuten Nachwuchsmangel im Handwerk. Da ich selbst gelernter Heizungsinstallateur bin, konnte ich aus eigner Erfahrung berichten, dass das Handwerk nicht immer attraktiv ist. Zum einen sei es harte Arbeit und zum anderen fehle es oftmals an einer ausreichenden Ausbildungsvergütung. Mein Ansatz ist daher die Stärkung der dualen Ausbildung. Es kann nicht sein, dass das Studium komplett kostenfrei ist und die handwerkliche Ausbildung allein zu Lasten der Betriebe geht, die dann im Zweifel ihren Azubis kein ausreichendes Lehrlingsgehalt bezahlen können. Hier sollte die finanzielle Ausgestaltung von der Regierung angepasst werden oder andere Anreize wie bspw. eine bessere betriebliche Altersvorsorge. Des Weiteren sollten Auszubildende ebenso wie Studenten die Möglichkeit haben einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland zu verbringen und zudem ähnliche Vergünstigungen erhalten wie z.B. ein Azubiticket für den öffentlichen Nahverkehr.